e-Letter Nr. 156 / Dezember 2019

Herzlich willkommen zum aktuellen e-Letter rund um Coaching, Selbstmanagement und persönliche Weiterentwicklung

Liebe Freundinnen und Freunde,

Nun nähern wir uns Tag um Tag etwas mehr der Nacht aller Nächte … der schwärzesten aller Nächte: der Nacht der Wintersonnenwende.

Der Winter ist die Zeit der Ruhe, des Loslassens. Und dann geht es Tag um Tag wieder hinein ins Licht: jeder Tag wird es ein bisschen länger hell werden – das Lebensrad beginnt sich erneut zu drehen.

Wie in allen Bereichen unseres Lebens erleben wir auch hier im Wechsel von hell und dunkel deutlich die Polarität, die jeden Tag neu in Balance geht: Stetigkeit und Veränderung zu gleicher Zeit. Stetigkeit im Wechsel von Tag und Nacht, und dazu immer neue Veränderungen im Verhältnis des Hell zum Dunkel.

Ebenso verhält es sichmit unserem Lebensrhythmus: wir brauchen feste Gewohnheiten und Rituale, die uns Halt und Sicherheit geben, aber ebenso brauchen wir Veränderungen – und müssen die individuelle Balance zwischen Feststehendem und Wandelbarem immer wieder neu herstellen. Da braucht es ein gutes Händchen für stimmige Entscheidungen!

Eine schöne Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest wünscht Ihnen

Ihre

Sigrid Engelbrecht

Und: Kommen Sie gut ins Jahr 2020! 🙂

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Rubriken

1. Neuigkeiten
2. Aktuelle Seminarangebote und Termine
3. Selbstcoaching-Leitfaden
4. Selbstmanagement: Tipps & Tricks
5. Kleine Weisheitsgeschichte


1. Neuigkeiten

Lyrikworkshop bei rbb Kultur

Am 12. November hatte ich zusammen mit weiteren lyrikbegeisterten Kolleg*innen an einem ganztägigen Lyrikworkshop bei rbb Kultur in den Studioräumen in der Masurenallee teilgenommen und war dann dort auch mit dem frisch kreierten Text “Wurzeln” zu hören.

Foto: Dritter von links, etwas im Hintergrund, ist unser Kursleiter, Steffen Jacobs, vierte von links bin ich.

Zum Nachgucken und Nachhören:

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/themen/literatur/beitraege/2019/11/lyrik-workshop-mit-steffen-jacobs.html


Podcast beim Argon Verlag

unter dem nachfolgenden Link bin ich mit einem Podcast in der Argon Reihe “einfach ganz leben” mit Betrachtungen über das Glück, das Loslassen und die innere Balance zu hören.


2. Aktuelle Angebote und Termine

Lesung: Nach Einbruch der Dunkelheit

Ein Roman über Grenzen

Worum geht’s? Gerade wenn man meint, sich sein Leben schön eingerichtet zu haben, kommt der Zufall, das Schicksal oder was auch immer daher und hat andere Pläne. Da gilt es Wege zu finden, die es möglich machen, in der Krise die Chance zu sehen… eine Geschichte mit autobiografischen Elementen

Daraus lese ich

Wann? Samstag, 12.01.2020, 15.00 Uhr

Wo? Im TUMABÉ, Belziger Straße 26, 10823 Berlin, Café & Shop im Schöneberger Akazienkiez

Musikalisch begleitet werde ich von Jana Ritter auf dem Keyboard. Herzlich willkommen!

“Nach Einbruch der Dunkelheit – ein Roman über Grenzen” – Edition Winterwork, Taschenbuch, € 12,90, ISBN 978-3-96014-608-7, in Ihrer Buchhandlung oder auch direkt bei mir in meinem neuen Onlineshop: Auf Wunsch da auch gerne mit persönlicher Widmung!

https://sigrid-engelbrecht.de/shop/

Mehr Info + gerne auch Anmeldung, damit wir ein bisschen planen können: info@engelbrecht-media.de


Anpacken statt Aufschieben

Wenn nicht jetzt, wann denn dann? / Wochenendseminar

Jeder von uns hat Aufgaben, die er nicht gerne erfüllt und deshalb gerne vertagt. Oft geraten wir aber unter Stress, wenn wir Dinge zu lange vor uns herschieben. Manchmal baut sich ein harmloses Aufschieben auch zu einer belastenden Arbeitsblockade auf, die dann die Nerven blank liegen lässt.

So muss es nicht bleiben. Die Gewohnheit des Aufschiebens lässt sich in beherztes Anpacken verwandeln. Im Kurs werden die hauptsächlichen Motive für chronisches Aufschieben genannt und die dahinter liegenden Konflikte beleuchtet sowie praktische Methoden und Techniken vorgestellt, wie Sie – trotz innerer Widerstände – gute Vorsätze tatsächlich erfolgreich Schritt für Schritt in die Tat umsetzen.

Haus der Volkshochschule, 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 17

Fr, 17.01.2020, 17:00 – 21:15 + Sa, 18.01.2020, 11:00 – 17:00

Mehr Info + Anmeldung: k.schmidt-koehnlein@ba-spandau.berlin.de


Überlegt und klug die richtige Wahl treffen

Der Alltag ist häufig geprägt von komplexen Anforderungen und dem Zwang zur Eile. In diesem Spannungsfeld sind jeden Tag eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen. Kopf oder Bauch?

Zügig, überlegt und effizient entscheiden können ist in vielen Situationen von Vorteil. Wie rationale Argumente und Bauchgefühl in Einklang gebracht werden und dies für kluge Entscheidungen zu nutzen ist, vermittelt dieser Workshop.

Er gibt einen Überblick über die wirksamsten rationalen und intuitiven Methoden zur Entscheidungsfindung. Ziel ist es, herauszufinden, welches die persönlich “passendsten” sind und sie gezielt in der Praxis anzuwenden.

Haus der Volkshochschule, 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 17

Sa, 01.02.2020, 10:00 – 16:30

Mehr Info + Anmeldung: k.schubert-linder@ba-spandau.berlin.de


Neue Blicke auf die eigene Biografie

3 Abende / jeweils 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr / montags, 27.01., 03.02. und 10.02. 2020

Wir beschäftigen uns mit Aspekten des biografischen Schreibens und setzen uns spielerisch mit der eigenen Lebensgeschichte auseinander. Erinnerungen werden aktiviert, welche helfen, ein Verständnis für die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Evangelische Familienbildung, Pastor-Weise-Haus, Spießweg 7-9, 13437 Berlin
Anmeldung unter: familienbildung@kirchenkreis-reinickendorf.de


Schreibcafé im Februar:

Im Schreibcafé treffen sich Menschen mit unterschiedlichen Schreibinteressen. Bei jedem Treffen stehen eine Textart und ein Thema im Mittelpunkt (beispielsweise Biografisches Schreiben, Lyrik, Schreibdenken, kreative Schreibmethoden usw.). Nach der Präsentation des jeweiligen Themas wird praktisch gearbeitet, d.h. es werden ganz konkret Texte geschrieben. Das schafft Gelegenheit, neue Seiten an sich selbst zu entdecken und neue Arbeitsweisen auszuprobieren.

Dienstag, 06.02., 18:00 – 19:30 Uhr

Referentin: Karin Küting

Thema: Recherche, Details & Co./ Modul: Impuls und Wahrnehmung – mit allen Sinnen

Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, „Das Schloss“, Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin
(S+U Rathaus Steglitz)

Anmeldung ist nicht erforderlich; Kostenbeitrag: 3 Euro


3. Selbstcoaching-Tools

Hier gibt es regelmäßig Wissenswertes zum Thema Coaching und Selbstcoaching.

Gute Vorsätze… und dann?

7 Praxistipps für Ihre Jahresplanung 2020

Gehören Sie zu den Menschen, die zu Beginn eines Jahres zwar wissen, was sie sich vom neuen Jahr versprechen? Die aber alles Weitere gern auf sich zukommen lassen, um dann rückblickend feststellen zu müssen, dass vieles unerreicht geblieben oder ganz anders gekommen ist? Machen Sie es für 2020 doch mal anders. Was Sie grundsätzlich dabei berücksichtigen sollten, erfahren Sie hier.

1. Schriftlich hält besser!
Halten Sie Ihre Überlegungen, Gedanken und Vorstellungen immer schriftlich fest! Dazu dient Ihnen eine selbst angelegte Mappe oder ein spezieller Ordner im Compter mit dem Titel „Jahresplanung“. Legen Sie dort Notizen, Kopien von den ausgefüllten Formularen und anderes Material ab, das mit Ihren Jahreszielen zusammenhängt – das können auch Bilder sein (eine Stadtansicht von Berlin für das Ziel „am Berlin-Marathon teilnehmen“, eine Umsatz-Grafik für das Ziel „den Umsatz im kommenden Jahr um 10 Prozent steigern“ usw.).
Sie werden feststellen: Vorsätze, die schwarz auf weiß vorliegen, verflüchtigen sich nicht so schnell. Das Aufschreiben bewirkt automatisch eine Art Selbststeuerung. Das, was Sie zu Papier gebracht haben, wollen Sie auch realisieren. Diese Zielklarheit steigert Ihre Zuversicht und Ihre Belastbarkeit.

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2. Der wichtigste Motor: Ihre Motivation
Überprüfen Sie jedes einzelne Ziel und Projekt auf Ihre Motivation hin, bevor Sie sich endgültig festlegen. Ihre „Antriebsfeder“ entscheidet mit darüber, ob Sie bis zum Schluss durchhalten – allein mit Disziplin lassen sich Ziele nur schwer erreichen! Um Ihre Motivation zu prüfen, markieren Sie Ihre Ziele und Projekte in unterschiedlichen Farben, z. B.:

Rot für die Vorhaben, die Ihnen besonders am Herzen liegen, die Sie also auf jeden Fall und mit großer Motivation umsetzen möchten,

Blau für das, was Sie eigentlich ganz gerne erreichen würden, was aber letztlich doch nicht so wirklich wichtig ist, und

Gelb für alles, was Sie, wenn Sie ehrlich sind, nur “sollten”, also weder richtig wollen noch müssen.

So sehen Sie auf einen Blick, ob es um ein ernst gemeintes Ziel geht oder ob Sie es sich beispielsweise nur aus schlechtem Gewissen heraus gesteckt haben, es aber vermutlich von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Trifft Letzteres zu, ist es besser, Sie verabschieden sich von diesem Ziel, anstatt unnötig Zeit in sein Erreichen zu investieren.

3. Realistisch planen
Entwickeln Sie eine Strategie, die es Ihnen ermöglicht, die geplanten Ziele in die Tat umzusetzen bzw. sie mit den kurz- und mittelfristigen Projekten in Einklang zu bringen. Fragen wie diese helfen Ihnen dabei:

• Gibt es jemanden, mit dem ich meine Ziele absprechen muss oder vernünftigerweise sollte?

• Was kann oder muss ich selbst erledigen, und welche Einzelschritte kann ich delegieren?

• Welche Zeitschritte sind nötig, und mit wem führe ich sie gegebenenfalls aus?

• Wann soll die jeweilige Teilaktion beendet und wann das Ziel erreicht sein?

Erstellen Sie zum Umsetzen Ihrer Jahresplanung eine eigene To-do-Liste. Die Aufgaben darauf können Sie dann im Rahmen Ihrer Wochenplanung abarbeiten. Achten Sie dabei auf eine realistische Terminierung: Überlegungen wie „Das kriege ich schon irgendwie hin“ sind wenig hilfreich.

Tipp 4 bis 7 erscheinen im e-Letter Januar 2020.


4. Selbstmanagement: Tipps & Tricks

An dieser Stelle finden Sie Anregungen, wie Sie Ihren Alltag effektiv organisieren können.

Tipps, die Ihnen das (Arbeits-)Leben nachhaltig erleichtern

Die folgenden 7 Tipps helfen dabei, sich Leistungsfähigkeit, Gesundheit, Motivation und Freude an Ihrer Arbeit zu erhalten.

1. Schlafen Sie ausreichend: 7 bis 8 Stunden täglich, nur in Ausnahmesituationen weniger.

2. Vermeiden Sie Hektik durch Zeitnot nach dem Aufstehen. Stehen Sie lieber 10 Minuten früher auf, um in Ruhe zu frühstücken.

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3. Wenn negative Gedanken Sie plagen: Lächeln Sie öfter mal ganz bewusst. Diesen positiven Effekt können Sie verstärken, wenn Sie sich dabei vor den Spiegel stellen.

4. Bei quälenden Entscheidungsproblemen suchen Sie Distanz zum Thema. Zeichnen/Schreiben Sie das Problem auf oder überlegen Sie, was Sie Ihrem besten Freund in dieser Situation raten würden.

5. Prüfen Sie selbstkritisch, ob innerer Druck und Unzufriedenheit mit sich selbst nicht „hausgemacht“ sind. Gestehen Sie sich zu, nicht rund um die Uhr optimale Leistung zu bringen.

6. Fassen Sie gute Vorsätze – deren Nichteinhalten Ihnen später ein schlechtes Gewissen bereitet – nie aus Prinzip, sondern stets mit dem Blick auf Nutzen und Gewinn. Denn Vorsätze und selbst auferlegte Regeln, die keinen Nutzen bringen oder deren Nutzen Ihnen nicht bewusst ist, fördern Unlust und behindern kreatives Denken.

7. Nutzen Sie beruflich wie privat jede Möglichkeit zu körperlicher Bewegung und achten Sie auf gesunde Ernährung.


5. Kleine Weisheitsgeschichte

Heute lesen Sie an dieser Stelle eine kleine Geschichte zum Thema Schein und Sein

Die ungleichen Zwillinge

Es waren einmal Zwillinge, die glichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Ansonsten waren sie aber völlig verschieden.
Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt. Wenn der eine sagte: “Die Musik ist zu laut”, wollte der andere die Musik noch lauter aufdrehen. Der auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und und pessimistisch gab.

Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten, wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.
Er füllte das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug, Sportgeräte, technische Geräte und vieles mehr. Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Haufen Pferdeäpfel ins Zimmer – sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren würde.

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Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut klagend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.
“Warum weinst du denn?” fragte der Vater.
“Erstens, weil meine Freunde neidisch sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss, bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!”

Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen Zwillings. Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel herum.
“Warum bist du denn so fröhlich?” fragte der Vater.
“Ganz einfach”, antwortete dieser “weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!”

Quelle: Verfasser unbekannt, gefunden auf zeitzuleben.de

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