e-Letter Nr. 169/ Januar 2021

Herzlich willkommen zum aktuellen e-Letter rund um Coaching, Selbstmanagement und persönliche Weiterentwicklung

Liebe Freundinnen und Freunde,

Mit Freude und Elan ins neue Jahr gestartet? Das hoffe ich doch. 🙂 Freude und Elan sind jetzt besonders wichtig, insbesondere auch deswegen, weil sich im Informationsdschungel alle naselang die Prognosen für 2021 überschlagen und jeder Experte, jede Experin aus Medizin, Politik und Wirtschaft eine andere Meinung dazu hat, wie’s nun weitergeht – ob mit oder ohne Impfung, ob mit oder ohne Lockdown-Verlängerung, ob mit oder ohne staatliche Rettungszuschüsse, und, und, und…

Die Reaktionen darauf gehen von „Decke über den Kopf!” über „Katastrophe!”, “Nützt doch alles nichts!” und „Hab’ ich’s doch gleich gewusst!” bis hin zu „Jetzt erst recht!”, „Ich mach jetzt einfach mein Ding” und „Ärmel hochkrempeln” – je nachdem, wie stark jemand konkret von der Pandemie und dem Lockdown betroffen ist und je nachdem, welche Überzeugungen in seinem oder ihrem Kopf zu Hause sind.

Trotz desr Krise und den vielen Unwägbarkeiten, die die nächsten Monate für uns alle bereit halten mögen: Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2021!

Ihre Sigrid Engelbrecht

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Rubriken

1. Neuigkeiten
2. Aktuelle Seminarangebote und Termine
3. Selbstcoaching-Leitfaden
4. Selbstmanagement: Tipps & Tricks
5. Kleine Weisheitsgeschichte


1. Neuigkeiten

Glücklich ist, wer vergibt – Artikel im Münchner Merkur

Zu dem Buch, das ich mit Michael Linden zusmmen geschrieben habe – “Lass los! Es reicht! Wege aus der Verbitterung” – hat mich eine Journalistin des Münchner Merkur interviewt.

Daraus ist nun ein Artikel geworden: Sigrid Engelbrecht: Sigrid Engelbrecht_Glücklich ist, wer vergibt


2. Aktuelle Angebote und Termine

Schreibcafé im Januar – per Zoom

nachdem die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek uns bis Ende 2020 nicht für das Schreibcafé zur Verfügung steht, findet es bis auf Weiteres online statt.

Thema: Aus dem, was da ist, Neues gestalten –
Assoziatives Schreiben als schöpferischer Prozess

Referentin: Sigrid Engelbrecht

Termin: Di., 5. Januar, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

Für Kurzentschlossene: Bei Interesse bitte e-Mail schreiben an: buero@sigrid.engelbrecht.de – dann schicke ich Dienstag Nachmittag den Link, mit dem Sie dem Zoom-Meeting beitreten können. Bei Teilnahme würde ich mich über einen Spendenbeitrag zwischen 3 und 10 Euro freuen. Mit dem Zugangslink versende ich dann auch die Kontodaten.

Sobald ich Näheres über die Möglichkeit weiß, das Schreibcafé wieder vor Ort stattfinden zu lassen, veröffentliche ich dies auf https://sigrid-engelbrecht.de unter den Rubriken “Aktuelles” und “Termine”.


Was mein Leben mir sagen will – Einführung in das biografische Schreiben

Wochenendseminar

Fr, 22.01.2021, 18:00 – 21:00 und Sa, 23.01.2021, 10:00 – 17:00

Die eigene Lebensgeschichte lesbar zu machen, hilft uns zu verstehen, wer wir sind und wo wir stehen. In diesem Kurs lernen Sie die wichtigsten Ansätze und Methoden des biografischen Schreibens kennen, sowie kreative und literarische Schreibtechniken anzuwenden. Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich schreibend mit der eigenen Lebensgeschichte auseinanderzusetzen, sie zu reflektieren und dem Vergessen zu entreißen. Mit Hilfe kreativer Schreibübungen werden Erinnerungen aktiviert und aufgezeichnet.

Schöneberg, VHS, 10781 Berlin, Barbarossaplatz 5, Raum 110

Anmeldung unter: cornelia.dittrich@ba-ts.berlin.de


Mit guter Laune ins Neue Jahr

Donnerstags, 21.01., 28.01. und 04.02.2021, jeweils 19.00 bis 20.30 Uhr, 3 Abende

Gerade jetzt, wo sich der Winter oft von einer düsteren Seite zeigt, sollten wir etwas Gutes für unsere Stimmung tun. Gut gelaunt geht uns vieles leichter von der Hand, beruflich wie auch privat. Doch wie schaffen wir es, auch in schwierigen Zeiten gut drauf zu sein?
In diesem Kurs erfahren Sie, warum wir unseren Stimmungen nicht ausgeliefert sind und wie wir auf vielfältige Weise Einfluss auf unser Befinden nehmen können.

Evangelische Familienbildung Tempelhof-Schöneberg, Götzstraße 22, 12099 Berlin oder ggf. per Zoom.Mehr Info + Anmeldung: www.familienbildung-tempelhof.de


Biografiecafé im Januar – per Zoom

Ab Januar 2021 gibt es erstmalig das Biografiecafé, wo es speziell um Biografisches Schreiben geht. Es findet per Zoom statt. Im Unterschied zum Schreibcafé, zu dem ich verschiedene Referentinnen und Referenten einlade, veranstalte ich das Biografiecafé voll und ganz in eigener Regie. Es findet jeweils am letzten Mittwoch im Monat statt.

Thema: Die Eroberung der Welt –
Wie wir heimisch wurden im Hier und Jetzt

Referentin: Sigrid Engelbrecht

Termin: Mi., 27. Januar, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

Für Kurzentschlossene: Bei Interesse bitte e-Mail schreiben an: buero@sigrid.engelbrecht.de – dann schicke ich Mittwoch Nachmittag den Link, mit dem Sie dem Zoom-Meeting beitreten können. Bei Teilnahme würde ich mich über einen Spendenbeitrag zwischen 3 und 10 Euro freuen. Mit dem Zugangslink versende ich dann auch die Kontodaten.

Sobald ich Näheres über die Möglichkeit weiß, das Schreibcafé wieder vor Ort stattfinden zu lassen, veröffentliche ich dies auf https://sigrid-engelbrecht.de unter den Rubriken “Aktuelles” und “Termine”.


Was mein Leben mir sagen will – Einführung in das biografische Schreiben

1-Tages-Seminar

 Sa, 30.01.2021, 09:30 – 16:30

Die eigene Lebensgeschichte lesbar zu machen, hilft uns zu verstehen, wer wir sind und wo wir stehen. In diesem Kurs lernen Sie die wichtigsten Ansätze und Methoden des biografischen Schreibens kennen, sowie kreative und literarische Schreibtechniken anzuwenden. Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich schreibend mit der eigenen Lebensgeschichte auseinanderzusetzen, sie zu reflektieren und dem Vergessen zu entreißen. Mit Hilfe kreativer Schreibübungen werden Erinnerungen aktiviert und aufgezeichnet.

vhs Bayreuth, RW 21, Richard-Wagner-Str. 21, Seminarraum 1
Anmeldung unter:  volkshochschule@stadt.bayreuth.de


3. Selbstcoaching-Tools

Hier gibt es regelmäßig Wissenswertes zum Thema Coaching und Selbstcoaching.

Gute Vorsätze… oder reale Ziele?

Zum Jahreswechsel haben die guten Vorsätze wieder ihre Hoch-Zeit. Und das ist an sich auch eine gute Sache: Zum einen ist es ein schönes Ritual, den Jahreswechsel zur Rückschau zu nutzen und neue Pläne zu schmieden. Zum anderen erleichtert so ein «frisches Jahr» einen Neubeginn: Neues auf den Weg zu bringen oder alte Gewohnheiten zu verändern. Bestimmt können Sie spontan einige Knackpunkte nennen, wo Sie etwas verändern wollen-sollen-können-müssen…

Eins ist klar: Sich etwas lediglich vorzunehmen, reicht natürlich nicht. Gleichzeitig aber ist das natürlich auch der erste Schritt: grob festlegen, was Sie gern in Angriff nehmen wollen, dann die ersten Tage des neuen Jahres dazu zu nutzen, die Vorsätze näher zu betrachten und zu konkretisieren.



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Was genau wollen Sie erreichen? Wie wichtig ist Ihnen dieses Vorhaben? Was sind Sie bereit, dafür unter Umständen in Kauf zu nehmen? Bis wann wollen Sie das Vorhaben umgesetzt haben? Welche einzelnen Schritte sind zu tun, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen? Mit welchen Mitteln/Methoden/Strategien wollen Sie Ihr Vorhaben umsetzen? Was und/oder wer kann Ihnen dabei helfen?

Aus den Antworten auf diese Fragen können Sie dann einen Fahrplan dafür aufstellen, wie Sie Schritt für Schritt und Etappe für Etappe an Ihr Ziel kommen können.


4. Selbstmanagement: Tipps & Tricks

An dieser Stelle finden Sie Anregungen, wie Sie Ihren Alltag effektiv organisieren können.

Meine TOP 5

Seit mittlerweile über 10 Jahren plane ich Projekte und andere Vorhaben nach folgendem Muster, und ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. An jedem Arbeitstag schreibe ich die 5 wichtigsten Sachen auf, die ich an diesem Tag auf den Weg bringen will. Bei der Prioritätensetzung helfen folgende Fragen:

• Welche Aufgabe leistet den wichtigsten Beitrag zum Erreichen des jeweiligen Gesamtziels?

• Wo steht am meisten Geld auf dem Spiel?

• Welche nicht erfüllte Aufgabe kann zu den negativsten Konsequenzen führen? 

• Gibt es Aufgaben, durch deren Erledigung andere Arbeiten weniger aufwändig oder gar hinfällig werden?

• Welche Nichterfüllung einer Aufgabe hat keine oder nur geringe negative Konsequenzen?

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Daran gemessen, werden die Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit durchnummeriert. Die wichtigste Aufgabe des Tages kommt auf Platz 1, die zweitwichtigste auf Platz 2 und so weiter. Dann gilt es, die 
Aufgaben stur der Reihe nach abzuarbeiten, d.h. mich erst dann Punkt 2 zuzuwenden, wenn Punkt 1 erledigt oder auf dem Stand ist, den ich vorher festgelegt hatte.

Seien Sie unbesorgt, wenn Sie nicht alle Punkte auf der Liste schaffen: Dank der Nummerierung haben Sie sich auf jeden Fall um das Wichtigste gekümmert.


5. Kleine Weisheitsgeschichte

Heute lesen Sie an dieser Stelle eine kleine Geschichte zum Thema Loslassen

Der Affe und die Kokosnuss

In Südindien fangen die Leute die Affen auf eine eigene Art. Sie höhlen eine Kokosnuss aus und ketten sie an den Boden. In eine Vertiefung darunter wird Futter geschüttet.
Die Öffnung der Kokosnuss ist gerade groß genug, dass der Affe seine Hand durchstecken kann. Sobald er aber das Essen erfasst hat und eine Faust macht, um es herauszuholen, kann er seine Hand nicht mehr zurückziehen. Für die Faust ist die Öffnung der Kokosnuss zu klein.

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Alles, was der Affe tun müsste, um frei zu kommen, wäre, das Futter loszulassen und seine Hand zu öffnen. Aber er kann nicht loslassen, sagen die Inder, weil er vom „verlangenden Herzen“ gefangen ist. Und dem verlangenden Herzen ist der Futternapf wichtiger als seine Freiheit.

aus: Marco von Münchhausen / “Auszeit – Inspirierende Geschichten für Vielbeschäftigte”

Ältere Ausgaben des e-Letters finden Sie auf
www.engelbrecht-media.de, Bereich Seminare + Training